Langsam näher sich unser Projekt der Zielgeraden. Ab morgen startet der letzte Projektmonat. Grund genug also einen abschließenden Workshop zu veranstalten, der letzte Woche, 23. und 24. Februar 2011, bei unserem Partner Fahrwelt Kern in Burgkirchen, Österreich stattgefunden hat. Anwesend waren als Vertreter der am Projekt beteiligten Ausbildungsfahrschulen und Fahrlehrerausbildungstätten Rolf Homburg (Autoécole Central, Belgien), Franz Kern (Fahrwelt Kern, Österreich), Christoph Doppler (startup Fahrschule Doppler, Österreich), Schorsch Meier (kmh Fahrschule, Deutschland), Torsten Uhlig (kmh Fahrschule, Deutschland) und Harald Bayer (Verkehrsinstitut München, Deutschland). Von der Europäischen Fahrlehrer Assoziation e.V. war ihr Präsident Gerhard von Bressensdorf anwesend. Dr. Frank Vohle, Stefan Hörterer und Johannes Metscher vertraten die Ghostthinker GmbH und Tamara Ranner und Silvia Sippel die Universität der Bundeswehr München. Diesmal hatten wir zudem zwei Gäste, Jürgen Kopp, den 3. Vorsitzenden das Landesverbandes Beayerischer Fahrlehrer e.V., und Jürgen Plangger von der Fahrschule Galileo aus Österreich.
Neben dem eigentlichen Workshop haben wir diesmal einen Tag für einen informallen Austausch und ein gemeinsames Fahrsicherheitstraining in der Fahrwelt Kern eingeplant. Hier konnten alle Teilnehmer die ganzen Dinge ausprobieren, die man im Straßenverkehr nur in Notsituationen tun, dann aber am besten gut beherrschen sollte: Vollbremsung, Ausweichen auf glatter Fahrbahn (siehe Bild) oder eine Schleuderfahrt.
Der zweite Tag diente uns schließlich dem Abschluss unseres Workshops. Neben einem Rückblick auf das Projekt, die unterschiedlichen Entwicklungen und die wissenschaftlichen Evaluationsergebnisse wurde in erster Linie intensiv darüber diskutiert, wie es mit dem Thema internetgestützte Videoreflexion in der Fahrlehrerausbildung weitergehen soll. Wir haben zahlreiche Anregungen bekommen, in welche Richtung das Nachhaltigkeitskonzept gehen soll.
Im März wird es nun darum gehen, das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Neben zwei weiteren Präsentationen des Themas auf Tagungen (red conference in Ascona, Schweiz, im März und 5. Fit to Drive-Kongress in Den Haag, Niederlande, im April) wird es vor allem darum gehen, den wissenschaftlichen Evaluationsbericht fertigzustellen und den Endbericht zu schreiben.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieses Portals bzw. dieser Website trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.