Berlin, 19. Dezember 2011 – Ist der Bürgersteig mit Eis und Schnee bedeckt, können Spikes unter Schuhsohlen für Halt sorgen. Jedoch sind diese Stahlpickel nicht für jeden Untergrund geeignet, wie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen innerhalb der Präventionskampagne „Risiko raus!“ betonen.
Berlin, 19. Dezember 2011 – Das Risiko, im Pkw tödlich zu verunglücken, liegt für Autofahrer zwischen 18 und 24 Jahren besonders hoch. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) sieht Unerfahrenheit und Jugendlichkeitsrisiko als zentrale Problembereiche. Fahranfänger sollen mehr Fahrkompetenz als bisher aufbauen können, um das Anfängerrisiko zu verringern.
Bonn, 16. Dezember 2011 – Allein im ersten Halbjahr 2011 kamen 169 Radfahrer im Straßenverkehr ums Leben, weitere 6.741 wurden schwer verletzt. Um den Radverkehr sicherer zu gestalten, müssen die Sensibilität aller Verkehrsteilnehmer bei steigendem Radverkehrsaufkommen erhöht werden und wirksame Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ergriffen werden. Aus diesem Grund laden der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Unfallforschung der Versicherer (UDV) am 19. und 20. März 2012 zum Symposium „Sicherer Radverkehr“ nach Berlin ein.
Baierbrunn, 16. Dezember 2011 – Das Erste-Hilfe-Set im Auto wird von zwei Dritteln der Autofahrer nur vor einer TÜV-Hauptuntersuchung auf Vollständigkeit überprüft. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Apotheken Umschau. Rund jeder Siebte der 1.388 befragten Pkw-Fahrer wusste nicht, wo sich der Verbandskasten genau befindet.
Losheim am See, 16. Dezember 2011 – Technische Mängel an Kraftfahrzeugen waren im vergangenen Jahr die Ursache für rund 3.900 Verkehrsunfälle. Nach Ergebnissen der Prüforganisation KÜS für das erste Halbjahr 2011 hat sich der technische Zustand von Pkw leicht verschlechtert. Besonders häufig stellten die Prüfer Mängel an der lichttechnischen Anlage fest.
Bergisch Gladbach, 16. Dezember 2011 – Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) geht für das Jahr 2011 von einem Anstieg der Zahlen der Verkehrstoten aus. Der deutlichste Anstieg sei bei den Fußgängern zu erwarten. Hier werden rund 100 Getötete im Straßenverkehr mehr prognostiziert als noch im Vorjahr. Rückläufig ist die Zahl der Todesopfer nur auf Autobahnen.
Andernach, 13. Dezember 2011 – Auf den Gehweg aufgesprühte „Gelbe Füße“ helfen Kindern im Straßenverkehr. Sie zeigen, wie gefährliche Stellen umgangen werden können und sind Teil eines Verkehrssicherheitskonzeptes, das junge Verkehrsteilnehmer schützen soll. Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz hat Materialien für Eltern, Schulen und Kindertageseinrichtungen zusammengetragen.
Berlin, 13. Dezember 2011 – Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute in Berlin zusammen mit dem Präsidenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Dr. Walter Eichendorf, die Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ neu gestartet. Sie wird thematisch geöffnet und weiterentwickelt.
Wiesbaden, 13. Dezember 2011 – Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird sich die Zahl der Verkehrstoten in diesem Jahr um sieben Prozent auf rund 3.900 erhöhen. Erstmals seit 20 Jahren ist damit ein Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Verletzten werde voraussichtlich um fünf Prozent auf etwa 389.000 steigen, so Destatis weiter.
Hamburg, 13. Dezember 2011 – Mit dem „Roten Ritter“ verleiht der Verein „Aktion Kinder-Unfallhilfe“ alle zwei Jahre einen Präventionspreis für herausragende Ideen und Projekte zum Thema Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr. Bewerben können sich Privatpersonen ebenso wie Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Vereine oder private und öffentliche Initiativen. Schirmherr der bundesweiten Aktion ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.
Berlin, 28. Januar 2011 – Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat heute das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) besucht. Auf Einladung von Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb, besichtigte Minister Ramsauer zusammen mit Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), die wichtigsten Stationen der Behandlung von Unfallopfern. Hintergrund des Besuches ist der aktuelle Schwerpunkt der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“. Sie konzentriert sich auf das Thema Schwer- beziehungsweise Schwerstverletzte. So warnen unter anderem eindringliche Plakate an den Autobahnen vor den Folgen zu hoher Geschwindigkeit.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieses Portals bzw. dieser Website trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.